TI-Gateway statt Konnektor: Warum der Cloud-Highspeedkonnektor 2026 für viele Praxen die bessere Wahl ist

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In tausenden Arzt- und Zahnarztpraxen steht 2026 eine Grundsatzentscheidung an: Bleibt der bewährte Hardware-Konnektor im Serverraum – oder zieht der Zugang zur Telematikinfrastruktur (TI) in die Cloud um? Der Auslöser ist eine technische Umstellung, die niemand ignorieren kann. Wir erklären, was dahintersteckt und welche Lösung sich für Ihre Praxis lohnt.

Warum der alte Konnektor ausgedient hat

Der Grund für die anstehende Welle an Wechseln ist die Umstellung des Verschlüsselungsverfahrens in der TI: weg vom älteren RSA-Verfahren, hin zur moderneren und sichereren Elliptic Curve Cryptography (ECC). Konnektoren, die ausschließlich RSA beherrschen, sind seit Anfang 2026 nicht mehr für die TI zugelassen. Betroffen sind vor allem Geräte, die fünf Jahre und älter sind. Ohne gültiges Sicherheitszertifikat kommt die Praxis schlicht nicht mehr in die TI – und damit funktionieren zentrale Anwendungen wie eRezept, eAU, eArztbrief und die elektronische Patientenakte nicht mehr.

Wer betroffen ist, hat zwei Wege: den klassischen Austausch gegen ein neues, ECC-fähiges Gerät – oder den Wechsel auf ein TI-Gateway.

Was ist ein TI-Gateway?

Das TI-Gateway, oft auch „Cloud-Highspeedkonnektor” genannt, ist eine von der gematik zugelassene Alternative zum Gerät vor Ort. Die Konnektor-Funktion wandert dabei in ein zertifiziertes Rechenzentrum, der Zugang zur TI erfolgt verschlüsselt über das Internet. In Ihrer Praxis steht kein eigener Konnektor mehr – Sie greifen über eine gesicherte Verbindung auf den Dienst zu.

Das ist mehr als ein reiner Hardware-Tausch: Das TI-Gateway ist der Weg, den die gematik mit der „TI 2.0″ langfristig vorgibt. Schritt für Schritt werden die alten, gerätegebundenen Strukturen abgelöst. Die bisherige Sicherheitsarchitektur soll bis Ende Oktober 2028 abgeschaltet werden.

Konnektor-Tausch oder TI-Gateway – der Vergleich

Kosten und Wartung

Ein neuer Hardware-Konnektor verursacht erneut Anschaffungs- und Wartungsaufwand vor Ort – mit der Aussicht, in einigen Jahren wieder vor demselben Thema zu stehen. Beim TI-Gateway übernimmt der Anbieter Wartung, Updates und Sicherheits-Patches komplett. Gerade für kleinere Praxen ist das oft die wirtschaftlichere und ruhigere Lösung.

Flexibilität

Über das TI-Gateway lassen sich TI-Dienste künftig auch mobil nutzen – etwa vom Tablet oder Laptop, ohne an einen festen Konnektor im Haus gebunden zu sein. Voraussetzung bleiben ein elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) zur Authentifizierung und eine gesicherte Internetverbindung.

Zukunftssicherheit

Wer heute in ein TI-Gateway investiert, setzt direkt auf die Architektur, die ohnehin kommen wird. Bestehende, bereits ECC-fähige Konnektoren dürfen zwar noch bis 2030 weiterlaufen – die Richtung der Reise ist aber eindeutig die Cloud.

Was bedeutet das für Ihre Praxis im Münsterland?

Pauschal lässt sich nicht sagen, dass das Gateway für jede Praxis das Richtige ist. Die Entscheidung hängt von Ihrer Größe, Ihrer vorhandenen Hardware, Ihrem Praxisverwaltungssystem und Ihrer Internetanbindung ab. Genau hier setzen wir an: Wir analysieren Ihre aktuelle TI-Anbindung, prüfen den Status Ihres Konnektors und zeigen Ihnen ehrlich, welcher Weg für Sie am sinnvollsten ist – ohne unnötige Investitionen.

Als IT-Service mit Sitz in Münster betreuen wir rund 450 Kunden rund um die Telematikinfrastruktur. Sie müssen sich um die Technik nicht selbst kümmern – das ist unsere Aufgabe.Sie sind unsicher, ob Ihr Konnektor 2026 noch zugelassen ist? Sprechen Sie uns an: Wir prüfen Ihre TI-Anbindung und beraten Sie zum Umstieg aufs TI-Gateway. Telefon: 02501 5885577 oder info@denkkontor.com.